Kölner VDI Förderpreis 2015

Die besten Absolventen der ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen wurden am 23. Oktober 2015 wieder mit den Förderpreisen des VDI Kölner Bezirksverein

„Fordern und Fördern ist eine der Grundlagen für die Entwicklung zukünftiger Technologien und somit die Grundlage des Ingenieurwesens.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende Karl-Heinz Spix die diesjährige Preisverleihung, eine Veranstaltung, die ihm besonders am Herzen liegt. Mit der Auszeichnung hervorragender Abschlussarbeiten hebt der VDI die besonderen wissenschaftlichen Leistungen innerhalb des Bezirksvereins hervor und hilft den Preisträgern, die Brücke von der Hochschule in den Beruf zu schlagen.

Kooperationspartner HDI war gerne Gastgeber für den VDI und stellte einen festlichen Rahmen für die Verleihung des VDI-Förderpreises zur Verfügung, zu der zahlreiche Gäste kamen. Vorstand Carsten Diekmann nahm sich zu diesem besonderen Anlass trotz seines Geburtstages gerne die Zeit für ein Grußwort. Im wahrsten Sinne des Wortes baute Leonie von den VDInis eine Brücke aus Papier und Pappe, mit dem sie den VDIni-Wettbewerb gewann. Eine volle Wasserflasche konnte die Brücke tragen und Leonie verriet dem Publikum ihre konstruktiven und gestalterischen Ideen dazu. Davon war nicht nur die Erste Bürgermeisterin Kölns begeistert. Elfi Scho-Antwerpes knüpfte an die frühe Nachwuchsförderung an, die ein Wegbereiter für die berufliche Zukunft junger Menschen ist. Valentina Kerst, bekannt als Initiatorin der Internetwoche, erinnerte mit ihrem Festvortrag "Brücken bauen für die Zukunft – Wie wir mit Internettechnologien die Zukunft gestalten" an die Ursprünge der digitalen Technologien, die eine Entwicklung in rasanter Geschwindigkeit erlebt haben. Mit ihrer Prognose für die Zukunft ist die Gesellschaft gefragt, die digitale Transformation zu gestalten, um nicht von ihr geformt zu werden.

Die drei Preisträger waren Absolventen von drei Hochschulen aus dem Kölner Bezirksverein und schrieben ihre Thesis zu sehr spezifischen Themen aus ihrer ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung. Stefan Weber, regionaler Vertriebsleiter West von Buderus, überreichte einen ersten Preis und erläuterte das Engagement seines Unternehmens: "Buderus hat ein großes Interesse, technischen Nachwuchs zu fördern. Dies geschieht natürlich auch im eigenen Interesse." In diesem Jahr wird die Verleihung des VDI-Förderpreises im RheinEnergie-Stadion stattfinden. Am 13. Oktober 2016 werden die besten drei Abschlussarbeiten bei einem spannenden Abendprogramm geehrt.

Die Preisträger 2015

1. Preis (1.500 Euro)
Samuel Mann
Technische Hochschule Köln, Fachbereich Anlagen, Energie- und Maschinensysteme
"Untersuchungen zur Korrelation der Geometrie des MSG-Sprühlichtbogens mit dessen akustischem Verhalten bei unterschiedlichen Prozesssituationen"

1. Preis (1.500 Euro)
David Scherfgen
Hochschule Bonn Rhein-Sieg, Fachbereich Informatik
"Camera-Based 3D Pointing Approach Using Dynamic ON-Screen Markers"

2. Preis (500 Euro)
Kai Wackershauser
Rheinische Fachhochschule Köln, Fachbereich Electrical Engineering
"Entwurf und Simulation eines Fuzzy-Reglers für eine hydraulische Support-Walze einer Vertikalmühle in der Zementindustrie"